Dieser Artikel beschreibt kurz den grundsätzlichen Aufbau der Steuerung einer automatischen Pforte. Es handelt sich dabei um eine Pforte, die eine PKW Grundstückseinfahrt abschließt.
Die Pforte läuft mittels zweier Räder auf einer Schiene im Boden. Angetrieben wird sie von einem Drehstrommotor über eine Kette. Die Kette verläuft entlang der Pforte und wird durch ein Zahnrad am Ende und durch den Motor gespannt.
Der Motor wird über eine Schütz-Motorschutzschalter-Kombination von Siemens angesteuert. Die Schütze sind mechanisch sowie elektrisch gegeneinander verriegelt (links im Schaltkasten). Die Steuerspannung des gesamten Aufbaus beträgt 24 V und wird über ein Netzteil (rechts oben im Schaltkasten) erzeugt. Dieses Netzteil ist in einem offenen Gehäuse untergebracht und wurde auf einer Hutschiene befestigt. Es liefert einen maximalen Ausgangsstrom von 300 mA.
Die 24V Steuerspannung werden für den Empfänger nochmals über einen Festspannungsregler in 12 V gewandelt. Dieser Festspannungsregler befindet sich innerhalb des Empfängergehäuses und ist durch einen Schrumpfschlauch geschützt. Der Empfänger ist ein 1-Kanal-UHF-Empfänger, der mit einer Übertragungsfrequenz von 433MHz arbeitet. Wird ein Signal von einer der Fernbedienungen empfangen, so wechselt der Wechslerkontakt des Relais auf dem Empfünger die Lage. Über dieses Relais werden die Schütze geschaltet und so die Drehrichtung des Motors bestimmt. Über Endlagenschalter am vorderen und hinteren Teil der Pforten-Führung wird der Motor bei Erreichen der Endstellungen abgeschaltet.
Sollten Reparaturarbeiten an dem Antriebsteil der Pforte anfallen oder muss aus anderen Gründen die Pforte aus ihrer Führung entfernt werden, so ist es möglich, über einen Not-Aus-Schalter auf dem Deckel des Schaltkastens den Empfänger auszuschalten und die Pforte per Taster zu bedienen.
Abgerundet wird der gesamte Aufbau noch durch eine Antenne, durch die die Reichweite der Sender deutlich verbessert wurde.




